Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn es auch heute noch nach den Visionen der Ewiggestrigen ginge, stellte sich die Problematik des Großflughafens Schönefelds wegen nicht vorhandener Reisefreiheit gar nicht. Ferner könnten die Erkneraner dank nicht existenter Bahnunterführungen und Kreisverkehre über den Tag verteilt während der regelmäßigen Ampelphasen die herrliche Ruhe genießen. Glaubt man den selbsternannten Experten , Stimmungsmachern und „Visionären“, so zeichnet sich vor den eigenen Augen das Bild einer schrecklichen und nicht lebenswerten Region ohne jede Zukunft ab. Ich denke, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
Forderungen nach einem sofortigen Baustopp in Schönefeld entbehren ebenso jeglicher sachlichen Grundlage, wie an den Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft und den Bürgermeister gerichtete Beschimpfungen und Verleumdungen. Wer die Augen offen hält, kann nicht abstreiten, dass Bürgermeister, Verwaltung und die darüber hinaus in Verantwortung stehenden Personen ihr Möglichstes tun, um bei den Themen Lärm und Polizeireform die negativen Folgen in unserer Region zu begrenzen. Es gilt, sie dabei zu unterstützen. Horrorvisionen, Panikmache, das Abstreiten von gegebenen Sachverhalten, Verantwortlich- und Zuständigkeiten sowie Verfahrensabläufen wider besseren Wissens, das Abschieben von Verantwortung und das Vergessen jeglicher Formen eines anständigen Umgangs miteinander helfen uns dabei nicht weiter. Insofern mahne ich zu mehr Sachlichkeit und Weitblick über den eigenen Gartenzaun hinaus.
Ich lade Sie ein, auf ausgiebigen Weihnachtsspaziergängen die Augen offen zu halten für die nachhaltigen Entwicklungen in unserer lebenswerten Region. Auch 2011 wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass es weiter so vorangeht. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Marko Gührke
Vorsitzender der SPD Erkner - Gosen-Neu Zittau