Klimaschutz: Für mehr Busse und Bahnen

Veröffentlicht am 12.08.2019 in Umwelt

Die Angebote des öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind ein funktionierender aktiver Klimaschutz. Damit kann jeder Fahrgast seinen Beitrag leisten. Die Politik ist also gefordert für einen massiven Ausbau zu sorgen. Von Jörg Vogelsänger

Mit dem Intercity in unter vier Stunden von Berlin nach München zu fahren, das ist bereits ein deutliches Zeichen. In der Perspektive gilt dafür zu sorgen, dass die kurzen Inlandflüge überflüssig werden. Das erfordert jedoch, dass noch stärker in neue Gleise investiert wird.

Auch den den Kurzstrecke ist noch viele Luft drin: Die schnellste Verbindung nach Berlin ist und bleibt, von unserem Landkreis aus, der Region, der RE-1. Erst haben wir für den Halt in Erkner gekämpft. Bald fährt dieser auch in der Hauptverkehrszeit im 20 Minuten-Takt.

Jetzt gilt es auch das Busangebot zum RE-1 und zur S-Bahn zu erweitern. Zudem muss es auch neue Verbindungen geben, so von Schöneiche nach Neuenhagen. Das hier eingesetzte Steuergeld ist gut angelegt. Umweltfreundliche Mobilität ist eine Zukunftsfrage für uns alle.

S-Bahn im Laufe der Zeiten

Die Idee für die Einführung einer Elektrischen im Berliner Nahverkehr hatte bereits mit dem Umweltschutz zu tun. Die Dampfloks verrußten vor allem die überdachten Bahnhöfe in der Metropole. Der Qualm muss fürchterlich gewesen sein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gingen die Planer daran, mit Stromtrassen und Elektromotoren für saubere Luft zu sorgen. Foto:  Verein Historische S-Bahn

Der Krieg und die Wirtschaftslage verzögerte das Projekt S-Bahn um ein Jahrzehnt. Wer sich generell ein wenig schlau rund um das Thema S-Bahn und Erkner machen möchte, sollte ein wenig im Archiv dieser Seite stöbern. Jörg Vogelsänger, ein gelernter Maschinenbauingenieur hat die Geschichte der S-Bahn in sieben Teilen aufgeschrieben.

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