ILB: Corona-Hilfe kommt an

Veröffentlicht am 17.04.2020 in Wirtschaft

Die Soforthilfe der Investitonsbank Brandenburg (ILB) kommt gut voran. Rund 330 Millionen Euro sind bereits ausgezahlt worden. Die Unterstützung ist für die gewerbliche Wirtschaft und Angehörige freier Berufe sowie für Unternehmen bis zu 100 Mitarbeiter mit Sitz in Brandenburg vorgesehen.

Gegenwärtig werden täglich über 3.000 Anträge von Mitarbeitern der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) abgearbeitet. Auch über Ostern gab es keine Pause. Inzwischen sind rund 330 Millionen Euro an fast 34.000 Unternehmen ausgezahlt. Rund 90 Prozent von ihnen beschäftigen bis zu zehn Mitarbeitern Knapp 70.000 Anträge sind eingegangen (Stand 17.April 2020).

„Unternehmen, die ihre Anträge vor Ostern gestellt haben, sollen ihr Geld unbedingt im April 2020 erhalten“, so Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach im Ausschuss für Haushalt und Finanzen. Ganz ohne Kontrollen wird es aber bei den Auszahlungen von Hilfsgeldern und Krediten nicht gehen: In Nordrhein-Westfalen mussten Überweisungen wegen versuchten Betruges vorerst gestoppt werden.

Jörg Vogelsänger, SPD-Abgeordneter in Brandenburger Landtag und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die Gelder werden dem unternehmerischen Mittelstand über Engpässe weghelfen. Viel wichtiger ist die Wiederöffnung von vielen Geschäften und die Rückkehr zum normalen Alltag. Aber bei Einhaltung der individuellen Sicherheitsregeln und dem immer noch notwendigen Abstand!

Das Sofortprogramm der ILB leistet Finanzhilfe für Solo-Selbstständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen, wenn sie in der Corona-Krise 2020 in eine existenzbedrohende, wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Sie müssen bei einem Finanzamt in Brandenburg angemeldet sein. Anträge unter: https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/

Jörg Vogelsänger

Landtagswahlkreis 31, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

 

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