
Der Preussische König - der Alte Fritz - brauchte dringend Landeskinder: Es war die Zeit der Ansiedlung von Pfälzer Kolonisten! Ihre Nachfahren und deren Freunde feiern jedes Jahr dieses Ereignis
- In historischen Kostümen spielten sie Szenen aus der Zeit der Ansiedlung der Pfälzer Kolonisten um 1750 nach.
- Später gab es Musik und Tanz am Hof des „Alten Fritz“.
- Was gab es noch? Geschichtlicher Vortrag, ein Markt für Kunsthandwerk und das Café Biberpelz mit Zuckerkuchen aus dem Steinbackofen.
Am Sonntag, 6.9.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr
Ein Stück Geschichte
Menschen mit Migrationshintergrund überall: Wir schreiben das Jahr 1747. Preussens König Friedrich II. (der Große) warb ganz offen Kolonistenfamilien „im Ausland“ an. Sein Credo: Ein jeder möge nach seiner Facon selig werden.
Deutschland gab es noch nicht. Das Heilige Römische Reich mit den Habsburger Kaisern war eher Fassade. Das Sagen hatten Landesfürsten und Bischöfe. Deren Glaube galt eben auch für die Untertanen. Viele mussten wegen ihrer (protestantischen) Religion aus ihrer alten Heimat fortziehen.
Katholiken und Protestanten konnten nicht miteinander: Heiraten zwischen den Konfessionen waren verboten (Mischehen). Andersgläubige (u.a. Juden) durften z.B. kein Stadtrecht erwerben, zahlten als Bürger zweiter Klasse aber Steuern.

