Sehr geehrter Herr Minister,
am 7. Juli wurde der Bericht der Reformkommission „Polizei Brandenburg 2020“ vorgestellt. Darin wird darauf hingewiesen: „Sicherheit für die Bürger kann es nur geben, wenn die Polizei an der Basis stark bleibt. Sie muss für die Bürger sichtbar in Erscheinung treten.“ Dies können wir nur unterstreichen.
Im Rahmen der Daseinsvorsorge für die Einwohner Erkners und der zum Mittelzentrum Erkner gehörenden Gemeinden Schöneiche und Woltersdorf sowie der anderen Umlandgemeinden ist die Polizeiwache Erkner unabdingbar. In den letzten Jahren wurde bereits ein Stellenabbau im Wach und Wechseldienst vorgenommen. Ein weiterer Abbau würde die in Ihrem Bericht genannte Sicherheit nicht mehr gewährleisten.
In diesem Zusammenhang möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch die Stadt Erkner durch viele Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens ihrer Bürger beiträgt. Hierzu gehören Maßnahmen, wie Sicherheit an Schulen, Straßenbeleuchtung, Schulwegsicherung, Verbesserung der Straßen und Plätze. Die von der Stadt eingesetzten Mittel haben in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiwache Erkner so zu einer Verbesserung der Sicherheit geführt.
Das Mittelzentrum Erkner grenzt unmittelbar an Berlin. Daraus ergeben sich zusätzliche Aufgaben, sei es für die Bürger und die Touristen, sei es im öffentlichen Personennahverkehr oder im Straßenverkehr. Auch der erfreulicherweise wachsende Fahrradverkehr erfordert zusätzliche Kontrollen. Nächtliche Streifenfahrten sind unerlässlich, um Vandalismus und Störungen der öffentlichen Sicherheit zu verhindern.
Herr Minister, Sie sehen, dass die Polizeiwache Erkner unerlässlich ist. Deshalb bitten wir Sie sich dafür einzusetzen, dass die Wache Erkner erhalten bleibt.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Dierks (Fraktionsvorsitzende) Marko Gührke (Vorsitzender)
Offener Brief der SPD Erkner - Gosen-Neu Zittau an den Innenminister des Landes Brandenburg