Die Antwort der Landesregierung:
Soweit bekannt, waren in einem alten Vertrag mit dem Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) 1,8 Mio. Kubikmeter/Jahr Wasser vorgesehen. Tesla hat im Zuge von Neuverhandlungen 377.000 Kubikmeter an Wasserrechten zurückgegeben. Die jetzige Obergrenze liegt bei nunmehr 1,4 Mio. Kubikmeter.
Der Verbrauch von Frischwasser ging von 456.935 Kubikmeter im Jahre 2024 um rund ein Drittel auf 304.7734 Kubikmeter im Jahr 2025 zurück. Der Großteil entfiel mit 58 Prozent auf den Sanitärbereich, in der Produktion waren es knapp 24 Prozent und in der Kühlung fast 18 Prozent.
Damit nimmt Tesla mit 21 Prozent der vertraglich zugesicherten Wassermenge von 1,4 Mio. Kubikmeter/Jahr einen vergleichsweise geringen Anteil in Anspruch. Zum Vergleich: PCK-Ölraffinerie Schwedt 13,5 Kubikmeter/Jahr; LEIPA-Papierfabriken Schwedt 10,6 Mio. Kubikmeter/Jahr, Stahlwerk Eisenhüttenstadt 6,65 Mio. Kubikmeter/Jahr.
Der Autobauer Tesla recycelt seit dem Jahr 2025 das komplette Abwasser aus der Produktion vor Ort. Wasser in der Produktion wird vor allem in der Lackiererei verwendet. Hier entfallen rund 78 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs der Produktion.
Die Menge an Abwasser ging von 352.808 Kubikmeter im Jahr 2024 auf 204.880 Kubikmeter im Jahr 2025 zurück. In diesem Zeitraum wurde das gesamte anfallende Abwasser aus der Produktion vollständig recycelt und weitere Abwasser aus anderen Bereich in diesen Prozess der Reinigung integriert. Der höchste Verbrauch an Frischwasser entfällt damit zu etwa 50 Prozent im Sanitärbereich an.