Erkner: Kinder an die Macht

Veröffentlicht am 12.02.2022 in Kommunalpolitik

Die Stadtverordneten-Versammlung in Erkner hat Konzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Auftrag gegeben. „Wirksam und praktikabel soll es sein!“ meint Jana Gruber, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD.

Im Gesetz aus der Brandenburger Kommunalverfassung (BbgKVerf) heißt es im Paragraf 18 so schön in Absatz 1:  "Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte." Das gibt uns ganz klar den Auftrag Kinder und Jugendliche da zu beteiligen, wo Ihre Interessen  berührt sind. In der nahen Vergangenheit gab es viele von diesen Belangen, wie z.B. den Laufbus, die Spielplatzsatzung, das Gerhart Hauptmann Museum und damit die Zukunft der Bibliothek. Die Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen wurden immer nur von Erwachsenen gemutmaßt. Damit ist jetzt Schluss.

Wir freuen uns, dass unser Antrag für ein dynamisches Konzept ohne Gegenstimmen in der SVV angenommen worden ist. Zu Beginn der Legislatur-Periode haben wir die Hauptsatzung angepasst und den Kinder- und Jugendbeirat verankert. Jetzt folgt der logische zweite Schritt!

Wir schaffen verlässliche Strukturen nach denen wir und die Verwaltung ihre Entscheidungen ausrichten kann. Wichtig ist, dass die Einbindung nicht nur nach außen, z.B. in Form von Jugendkonferenzen wirkt, sondern auch in der Umsetzung im Rathaus, z.B. durch Prüfvermerke oder die Klärung von Zuständigkeiten angenommen wird.

Jana Gruber, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, sieht ihre Fraktion wieder themensetzend im Bereich Bildung und sagt: "Die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Stadt. Nachhaltige Kommunalpolitik setzt bei Ihnen an!“