Sportbetrieb sicherstellen...

Veröffentlicht am 01.07.2018 in Sport

In der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause wurde der Antrag der SPD „Instandsetzungsbedarf auf dem Kunstrasenplatz feststellen- Sportbetrieb sicherstellen“ beraten und am Ende der Beratung mehrheitlich zugestimmt. Somit wurde sichergestellt, dass vor den Haushaltsberatungen für den Haushalt 2019 eine konkrete Aussage durch einen sachverständigen Dritten getroffen werden kann, wie hoch und wie dringlich eine Sanierung des Kunstrasenplatzes von Nöten ist.

Von Jan Landmann
Mitglied der Fraktion der SPD in der Stadtverordnetenversammlung Erkner

Dieser Antrag war nach meiner Meinung dringend geboten, da es sich bei dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum um die am meisten beanspruchte Sportstätte handelt, die nach nunmehr elf Jahren Dauerbeanspruchung einer dringenden Sanierung bedarf.

Auch die bereits veranlassten Reparaturmaßnahmen können am Sanierungsbedarf nichts ändern. In vielen Gesprächen mit Nutzern des Platzes und Vertretern der dort ansässigen Vereine wurde auf die Dringlichkeit und den Handlungsbedarf hingewiesen. In meiner Anfrage zur 20. Stadtverordnetenversammlung im Mai diesen Jahres wurden die Sanierungskosten bei einer vollständigen Sanierung auf 450 000 € beziffert. Schon diese enormen Kosten rechtfertigen die Begutachtung durch einen sachverständigen Dritten, um möglicherweise durch schnelles Handeln Kosten zu sparen.

Nachdem der Antrag vor zwei Wochen im Hauptausschuss noch abgelehnt wurde, befasste man sich in der Verwaltung und in den Fraktionen noch intensiver mit der Problematik und konnte unserem Antrag mehrheitlich folgen. Einzig die Vertreter der Fraktion Die Linke enthielten sich oder stimmten gegen den Antrag.

Ich denke, mit diesem Antrag wurde die Basis geschaffen, um in den kommenden Haushaltsberatungen vernünftige und insbesondere den Nutzern des Sportzentrums gerecht werdende Entscheidungen zu treffen.

Welche Notwendigkeit für unseren Antrag bestand, wurde nur einen Tag nach der
Stadtverordnetenversammlung bestätigt. Auf Grund eines Verkehrsgutachtens, welches durch den Landessportbund einmal jährlich zwingend vorgeschrieben ist, musste der Kunstrasenplatz für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesperrt werden.

Ich kann nur hoffen, dass durch die Verantwortlichen im Eigenbetrieb und in der Stadt Maßnahmen getroffen werden, die die Sperrung des Platzes überflüssig machen, sodass der Trainings- und Wettkampfbetrieb bis zu einer Sanierung des Kunstrasenplatzes aufrechterhalten werden kann. Ales andere wäre eine Katastrophe für die Vereine und Schulen die auf das Sportzentrum angewiesen sind.