Kulturministerin Manja Schüle besuchte Erkneraner Museen

Veröffentlicht am 19.07.2020 in Kultur

Seine Eigenart bewahren. Den Bewohnern eine Identität geben. Für eine Stadt wie Erkner mit der Nähe zur Metropole Berlin ist das keine leichte Aufgabe. Für eine gute Lokalpolitik heißt es deshalb: Angestammtes und Liebgewonnenes zu pflegen und weiter zu entwickeln. Das Gerhart-Hauptmann Museum und das Heimat Museum sind solche Anlaufstellen, die einer Stadt wie Erkner Profil geben. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) war Gast in beiden Einrichtungen. Der Besuch kam kam auf Initiative des Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger (SPD) zustande.

Foto: Kulturminsterin Manja Schüle, Hans Hoffmann vom Heimatmuseum (Mitte)  und Jörg Vogelsänger (rechts)

Das Hauptmann Museum – die Villa Lasse am „Eingang von Erkner“ steht im Zeichen des Ausbaus. Ein neuer Anbau soll her, die Stadtbibliothek und die Touristenformation sollen hier neue Räume finden, ebenso das Stadtarchiv. 8,4 Millionen Euro sieht die erste Kalkulation vor. Bisher will der Bund 2,6 Millionen Euro zuschießen. Manja Schüle schrieb in Gästebuch: "Das Gerhart-Hauptmann-Museum gehört neben dem Kunstmuseum und dem Fontane-Archiv zu den kulturellen Leuchttürmen in (...) Brandenburg".

Station zwei – Museumshof am Sonnenluch – hat ganz andere Sorgen. Neben den liebevollen Sammlungen wie dem Kostümfundus, für den langfristig eine „neue Garderobe“ gefunden werden muss, ist es vor allem Begegnungsstätte. In Zeiten von Corona und Abstand fehlt das Gemeinschaftserlebnis. Vereinsvorsitzender Hans Hoffmann versicherte aber, das die Vorbereitungen für das 30jährige Jubiläum im kommenden Jahr. Maja Schüle versprach Unterstützung in Höhe von 500 Euro.

Jörg Vogelsänger, Landtagsabgeordneter, war dankbar für den offiziellen Besuch. Er weiß aber auch, dass solchen Institutionen immer etwas fehlen wird oder zu verbessern gibt: „Alle sind aufgefordert, dranzubleiben!“

 

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