Frank Steffen: "Impfbereitschaft ist da"

Veröffentlicht am 23.01.2021 in Landespolitik

Der Vorstand der SPD im Landkreis Oder-Spree unterstützt die Forderungen des Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger und von Landrat Rolf Lindemann (beide SPD) nach weiteren Impfkapazitäten im Landkreis. Von Frank Steffen, Vorsitzender SPD Landkreis Oder Spree, Bürgermeister von Beeskow

Jörg Vogelsänger hatte sich vor zwei Wochen an Gesundheitsministerin Nonnemacher (Grüne) gewandt. In der Videokonferenz des Vorstandes zeigte man sich hocherfreut, dass der Landrat aus dem Ministerium positive Nachrichten zur Bereitstellung weiterer Impfkapazitäten erhalten hat.
Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Rolf Lindemann arbeitet seit mehreren Tagen an einem Konzept, wie im Landkreis mehr Menschen und näher an ihren Wohnorten geimpft werden können. Bisher stehen dafür nur die Impfzentren in Schönefeld und Frankfurt/Oder zur Verfügung.
Das Konzept des Landkreises geht davon aus, dass an fünf weiteren Orten in Impfstellen Hausärzte die Möglichkeit erhalten, ausserhalb ihrer Praxen Patienten zu impfen. Die Logistik dafür will der Landkreis zur Verfügung stellen. Im Gespräch sind Erkner, Fürstenwalde, Beeskow, Storkow und Eisenhüttenstadt.
Anfang der Woche werde das Konzept zwischen Landrat und Bürgermeister*innen abgestimmt und anschließend dem Gesundheitsministerium in Potsdam zur Genehmigung vorgelegt.
Ein großes Manko bleibt weiterhin der fehlende Impfstoff. Der Vorsitzende der SPD Oder-Spree und Beeskower Bürgermeister Frank Steffen kritisiert das. „Wir wissen aus der Bevölkerung und von den Hausärzten, dass es eine sehr Impfbereitschaft in der Bevölkerung gibt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass dafür nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, obwohl dieser in Deutschland entwickelt wurde.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müsse hier dringend seine Versprechen gerade gegenüber der älteren Bevölkerung einlösen.“ Steffen ist optimistisch, dass, sofern der Impfengpass aufgelöst sei, schnell viele Menschen im Landkreis geimpft werden können. „Am Landkreis und den Kommunen wird das nicht scheitern.“ so Frank Steffen.