Der Preussische König - der Alte Fritz - brauchte dringend Landeskinder: Es war die Zeit der Ansiedlung von Pfälzer Kolonisten! Ihre Nachfahren und deren Freunde feiern jedes Jahr dieses Ereignis
In historischen Kostümen spielten sie Szenen aus der Zeit der Ansiedlung der Pfälzer Kolonisten um 1750 nach.
Später gab es Musik und Tanz am Hof des „Alten Fritz“.
Was gab es noch? Geschichtlicher Vortrag, ein Markt für Kunsthandwerk und das Café Biberpelz mit Zuckerkuchen aus dem Steinbackofen.
Im Heimatmuseum Erkner, Museumshof am Sonnenluch, Heinrich-Heine-Straße 17-18, 15537 Erkner Am Sonntag, 6.9.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr
Ein Stück Geschichte
Menschen mit Migrationshintergrund überall: Wir schreiben das Jahr 1747. Preussens König Friedrich II. (der Große) warb ganz offen Kolonistenfamilien „im Ausland“ an. Sein Credo: Ein jeder möge nach seiner Facon selig werden.
Deutschland gab es noch nicht. Das Heilige Römische Reich mit den Habsburger Kaisern war eher Fassade. Das Sagen hatten Landesfürsten und Bischöfe. Deren Glaube galt eben auch für die Untertanen. Viele mussten wegen ihrer (protestantischen) Religion aus ihrer alten Heimat fortziehen.
Katholiken und Protestanten konnten nicht miteinander: Heiraten zwischen den Konfessionen waren verboten (Mischehen). Andersgläubige (u.a. Juden) durften z.B. kein Stadtrecht erwerben, zahlten als Bürger zweiter Klasse aber Steuern.
Wieder rollten die Kugeln für eine gute Sache! Beim traditionellen Benefiz-Bowlen in der Erkneraner Stadthalle ging es nicht nur darum, wer von den Mannschaften den ersten Platz erringen konnte, sondern wie viel Geld für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Erkner zusammenkam. Im Bild: Jana Gruber, Fraktionsvorsitzende SPD Erkner, Rene Meinel, Vorsitzender Förderverein Freiwillige Feuerwehr Erkner, Jörg Vogelsänger, Vorsitzender SPD Ortsverein Erkner Gosen-Neu Zittau.
Insgesamt waren es 375,- Euro, die an Spenden flossen. Über 30 Teilnehmer trafen sich am Samstag Mittag, davon 25 aktive Bowler. Mit dabei: fünf Nachwuchs-Bowlern auf der Kinderbahn. Alle hatten ihren Spaß bei der guten Sache.
Tag: Samstag, 17.Januar 2026, 12:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Bowlingbahn an der Stadthalle Erkner, Julius-Rütgers-Straße 4
Urlaub auf Balkonien? Keine Lust auf Stau? Meist ist es der Job, der Urlaubsplänen im Weg steht. Ein Familienmitglied ist nicht Reise-tüchtig. Oderes fehlt das Geld für das große ferne Ziel? Wie auch immer: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Heißt es. Auch zu Hause bzw. in der Region gibt es viel zu entdecken. Einige Beispiele für Erkner. Jörg Vogelsänger hat sich umgesehen.
Die SPD im Unterbezirk Oder-Spree gehörte zu den ersten im noch neuen Jahr 2025, die zum Neujahrsempfang riefen. Am 3. Januar luden der UB, allen voran Bundestagskandidat Mathias Papendieck und die Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger sowie Ludwig Scheetz zum traditionellen Treffen in den Festsaal des Alten Rathauses von Fürstenwalde. Rund 120 Genossen und Gäste folgten der Einladung, freute sich Organisator Jörg Skibba.
Die Freunde der Chemie sind immer einen Besuch wert. Jörg Vogelsänger hat bei ihrem letzten Treffen vergangene Woche vorbeigeschaut.
Bakelite? Kennen Sie noch? phenolhaltige Lackfarben? Duroplast, Trabi und Rennpappe. Schon sind sie mittendrin in Chemie-Stadt Erkner. Der Umgang mit Teerprodukten als Abfall von Gaslaternen, dem ersten brauchbaren Kunststoff Bakelite und schließlich der Karosse für den Trabi aus russischen Baumwollabfällen und Phenol-Harzen prägten über 100 Jahre in die Industrieproduktion der Stadt. Auch wenn PET-Flaschen, PVC, Polyurethan und andere Namen unser (Nicht) Wissen um Kunststoffe beherrschen. Phenol, heute natürlich deutliche umweltverträglicher, wird übrigens heute noch in der Gerhard Hauptmann-Stadt hergestellt.